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Gartner sieht Bedarf für Chief Data Officer

Bis 2015 werden 25 Prozent der globalen Großunternehmen Chief Data Officer (CDO) beschäftigen. Das Research-Institut Gartner jedenfalls glaubt aufgrund des enorm ansteigenden Datenvolumens fest an diese Prognose. In Ihrem Blog erklärt Research Vice President Debra Logan, dass in großen Unternehmen schon mehr als 100 CDOs  dabei sind zu verstehen, wie sie die enormen Datenmengen zum Nutzen ihrer Unternehmen einsetzen können. Gartners Daten belegen, dass die meisten der neuen Master of  Data in den USA  (65 %) und in England (20%) arbeiten. Der Rest verteile sich auf rund 12 weitere Länder. Dabei scheinen Daten keine männliche Domäne zu sein. Der Frauenanteil unter den CDOs liegt mit 25 % fast doppelt so hoch wie bei CIOs.  Vor allem Unternehmen aus stark regulierten Branchen wie Banken und Versicherungen sowie Medien-Companies und Regierungen beschäftigen sie. Andere Branchen scheinen dem Trend zu folgen. Logan: “ Auch die Werbeindustrie beginnt, CDOs einzustellen.“  CIOs rät Logan die neuen Daten-Chefs als gleichrangige Kollegen und Partner zu betrachten, die Daten managen können. Ihr Know-how erlaube es CIOs, sich weiterhin auf ihre bisherigen Aufgaben zu konzentrieren. Im Umgang mit CDOs sei es wichtig zu wissen, dass sie die Daten genauso wenig besitzen wie ein Chief Financial Officer die Finanzmittel eines Unternehmens. Daten-Chefs organisieren und koordinieren in erster Linie den Einsatz von Daten.

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