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eine stabile Integrations-Infrastruktur

Große Unternehmen benötigen
eine stabile Integrations-Infrastruktur

Je komplexer IT-Landschaften werden, desto mehr unterschiedliche Systeme und Applikationsarten involviert sind, desto höher ist die Notwendigkeit zur schnellen Integration. Gartner-Analysten haben einen ihrer Maic Quadrants veröffentlicht, der sich mit dem Thema befasst: Magic Quadrant for On-Premises Application Integration Suites.

Im Vorwort seines Magic Quadrants definiert Gartner Application Integration sehr einfach und sehr generell: “Mit dem Einsatz von Application Integration können ursprünglich unabhängig voneinander gestaltete Applikationen zusammenarbeiten: Das heißt, sie sorgt für konsistente Daten über die verschiedenen Applikationen hinweg, sie ist in der Lage, aufeinander folgende Prozessschritte über verschiedene Applikationen oder Devices hinweg zu orchestrieren. Integrationssoftware  verbindet laut Gartner die Komponenten verschiedener Applikationen so miteinander, dass sie dem Nutzer als eine Individual-Lösung erscheint, die speziell auf seine Anforderungen hin entwickelt wurde.

Ursprünglich fand diese Integration nur zwischen bestimmten Applikationen eines Unternehmens oder höchstens mit denen von direkten Geschäftspartnern und Lieferanten statt. Doch Cloud- und Mobile Computing haben die Integrationsanforderungen enorm erhöht. So müssen zum Beispiel heute auch Daten zwischen SaaS-CRM-Applikationen in der Cloud und einem ERP-System on-premises synchronisiert werden können. Oder es müssen Daten aus dem Internet of Things für eine On-Premise-Analysesoftware adhoc lesbar gemacht werden. Doch damit nicht genug. Verschiedene Cloud-Service sollten zu neuen Lösungen kombiniert werden können, ohne die ursprünglichen Anforderungen an Integrationslösungen (zum Beispiel Datenkonsistenz) aufzugeben. Noch komplexer werden die Anforderungen, wenn nicht nur Cloud-Service miteinander, sondern auch mit mobile Apps und On-Premise-Anwendungen kombiniert werden sollen, um Prozesse über verschiedene Unternehmen hinweg ausführen zu können.

Dieses komplexe Thema adressieren einschlägige Anbieter mit unterschiedlichem Erfolg. Gartner hat sie in seinem berühmten Magic Quadrant gemäß ihren Fähigkeiten in Challenger, Niche Players, Visionaries und Leaders eingeteilt (siehe Grafik).

Gartner Magic Quadrant Integration

Dabei lassen Angebote und Marktpräsenz bei den Niche Players noch am meisten zu wünschen übrig.  Aber auch Visionaries und Challengers fehlen noch Attribute, um als Leader zu gelten. Leader werden von den Gartner Analysten als führende Anbieter gesehen. Je weiter sie rechts oben im Quadranten platziert sind, desto besser werden die Produkte eingeschätzt. Im Magic Quadrant Integration sieht Gartner IBM und Software AG fast gleichauf, während Oracle und Tibco-Software schon leicht zurückgefallen die Plätze 3 und 4 einnehmen. Ebenfalls noch im Leader-Quadrat positioniert Gartner die Unternehmen Microsoft, SAP, Axway und MuleSoft.

Die Analysten sehen in WebMethods der Software AG folgende Stärken:

  • In der Suite befinden sich umfangreiche, fortschrittliche und nachweislich funktionierende Produkte, die im Bereich Application to Application, Business to Business, Cloud-Services- und Mobile-App-Integration die Infrastruktur für Integrationsprojekte bereitstellen.
  • Die große Nutzerbasis von 4000 Installationen.
  • Die gute Bewertung der Plattform durch Referenzkunden ( stabil, funktional komplett, einfach damit zu entwickeln und schnelle Migration von Releases)
  • Die künftige Ausrichtung von webMethods, die sowohl wichtige Integrationsstandards, Technologien, Entwicklungsmodelle beinhalten und neue Anforderungen berücksichtigen soll (z.B. OData-Unterstützung, Business Analytics oder Mobile App- und Big Data Integration)

Wolfram Jost, CTO und Vorstandsmitglied der Software AG erklärt dazu: „CIOs stehen unter enormem Druck, weil Business-Manager innovative Integrationsansätze fordern, die den Cloud basierten und mobilen Applikationen gerecht werden. Deshalb benötigen die Unternehmen eine stabile Integrationsinfrastruktur als Basis. Wir bieten ein auf die jeweilige Strategie abgestimmtes Produktportfolio, das mit allen Komponenten ausgestattet ist, um Unternehmen in digital Enterprises zu transformieren.“

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