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Gartner: Vernetzte Autos sind ein Motor im Internet der Dinge

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Bildquelle: Deutsche Telekom

Bis 2020 sollen rund 250 Millionen vernetzte Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein, sagt Gartner voraus. Der Bereich „Connected Cars“ werde damit zu einer wichtigen Triebfeder im Internet der Dinge. Insgesamt rechnen die Marktforscher für das Jahr 2020 mit 25 Milliarden vernetzten Gegenständen – vom Auto bis zu Küchenutensilien.

Im laufenden Jahr werden den Marktforschern zufolge insgesamt knapp fünf Milliarden vernetzte Dinge genutzt werden, das seien 30 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. „Das vernetzte Auto ist bereits Realität“, die Technologie halte nun zunehmend auch in preisgünstigen Modellen Einzug, erklärt James F. Hines, Research Director bei Gartner. Rund jedes fünfte Fahrzeug werde bis 2020 werde vernetzt sein. Die steigende Nachfrage und mehr digitale Inhalte im Auto werden dabei zu neuen Infotainment-Systemen, Prozessoren, Grafikbeschleunigern, Displays und Mensch-Maschine-Schnittstellen führen. „Gleichzeitig werden neue Mobilitätskonzepte und ein veränderter Gebrauch der Autos zu neuen Business-Modellen und zu Autokauf-Alternativen führen – vor allem in Städten“, so Hines.

Weitere Prognosen von Gartner zum Internet der Dinge

Die vernetzte Küche: Sie soll bis 2020 zu Einsparungen von 15 Prozent in der Lebensmittelindustrie führen. Noch sei der vernetzten Küche bislang weniger Aufmerksamkeit in der IoT-Wertschöpfungskette zuteil geworden, so Gartner. Jedoch führten entsprechende Technologien gerade in diesem Bereich zu signifikanten Vorteilen in den beteiligten Industriebereichen: vom Handel über das Gesundheitswesen, Versicherungen bis hin zur Nachhaltigkeit. Die vernetzte Küche eröffne neue Geschäftsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen in der Lieferkette und im Lebensmittelhandel. Über eine Echtzeit-Bestandsaufnahme via Sensoren in Küchengeräten sei beispielsweise die automatische Erzeugung von Einkaufslisten und letztendlich ein optimiertes Management von Lieferketten möglich.

Es fehlt weiterhin an Standards: Bis 2018 wird es keine dominierende IoT-Ökosystem-Plattform geben, und IT-Unternehmen werden nach wie vor Lösungen von verschiedenen Anbietern zusammenstellen müssen. Es fehle an einem durchgängigen Set von Geschäfts- und technischen Modellen für das Internet der Dinge. Viele Standards und Ökosysteme für das IoT befänden sich noch in der Entwicklung, andere seien nicht zukunftsfähig. „CIOs müssen sicherstellen, dass ihr System-Integrator entsprechende Strategien für morgen in petto hat. Das ist vor allem wichtig, wenn Projekte auf Basis von Jahre alter Infrastruktur aufgesetzt werden. Eine Gateway-basierte Architektur ist hier ein Erfolg versprechender Ansatz für zukunftsfähige IoT-Projekte“, so der Tipp der Gartner-Analysten.

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