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Befragung unter Opfern: Die Kosten und Konsequenzen nach DDoS-Attacken

Kaspersky_infographic_DDoS_cost_640DDoS-Attacken auf Online-Ressourcen von Unternehmen können – abhängig von der Unternehmensgröße – mit durchschnittlich zwischen 46.000 und 390.000 Euro zu Buche schlagen. In Deutschland bewegen sich diese Zahlen in einer ähnlichen Größenordnung. So musste der Mittelstand im Schnitt 41.000 und Großunternehmen 360.000 Euro im Zuge einer DDoS-Attacke aufwenden.

65 Prozent der von Kaspersky Lab befragten DDoS-Opfer mussten einen IT-Sicherheitsspezialisten aufsuchen. Knapp die Hälfte (49 Prozent) investierte in eine Modifizierung ihrer IT-Infrastruktur, 46 Prozent schalteten einen Anwalt und weitere 41 Prozent einen Risiko-Manager ein.

Laut der Kaspersky-Umfrage hatten 61 Prozent der Unternehmen nach einer DDOS-Attacke damit zu kämpfen, dass sie zeitweise keinen Zugang zu kritischen Unternehmensinformationen hatten. 38 Prozent der befragten Firmen konnten ihr Kerngeschäft nicht mehr erledigen und ein weiteres Drittel (33 Prozent) verlor während der Ausfallzeit Geschäftsoptionen und Kontakte. Zudem machte sich bei 29 Prozent der Unternehmen eine erlebte DDoS-Attacke negativ auf die Kreditwürdigkeit bemerkbar; bei einem Viertel (26 Prozent) stiegen die Versicherungsprämien.

Nicht zu unterschätzen: Der Reputationsverlust

Laut der Kaspersky-Studie haben 72 Prozent der Befragten Informationen über einen erlebten DDoS-Angriff kommuniziert. Darunter informierten 43 Prozent ihre Kunden, 36 Prozent zuständige Aufsichtsbehörden und 26 Prozent die Medien. Insgesamt berichtete mehr als ein Drittel (38 Prozent) der befragten Firmen, dass sie unter einem Reputationsverlust nach einer DDoS-Attacke litten.

Aktuell finden laut Kaspersky DDoS-Angriffe auf skandinavische Banken statt – vor allem auf die finnische OP Pohjola Group. Die Folgen: Ausfall von Online-Diensten und Unterbrechungen von Transaktionen mit Bank-Karten.
Die Untersuchung steht hier zum Download bereit.

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