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The next big thing: Wearables sind kein Schnickschnack mehr

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Quelle: PwC

Wearables sind „The Next Big Thing“ und versprechen in naher Zukunft Bereiche wie Arbeitswelt, Gesundheitsvorsorge oder auch Unterhaltung stärker zu vernetzen und dadurch Vorteile des Internets der Dinge direkt an den Körper zu bringen. Rund 17 Prozent der 1.041 Befragten in einer PwC-Onlinestudie besitzen bereits ein oder mehrere Wearables.

Im Jahr 2014 wurden rund 3,6 Millionen Wearables in Deutschland verkauft, die den Händlern einen Jahresumsatz von 465,7 Millionen Euro bescherten. Aus dem vielfältigen Angebot an Wearables verzeichnen Smartwatches in Deutschland das größte Wachstum: Rund 540.000 Exemplare der intelligenten Uhren wurden 2014 verkauft, was eine Steigerung um satte 614,5 Prozent gegenüber 2013 darstelle. Vorreiter in der Nutzung seien Südkorea und die USA.

wearables_1Der weltweite Markt für Wearables soll im Jahr 2015 einen Wert von 6,3 Milliarden Euro erreichen und bis 2018 um jährlich 21 Prozent weiter wachsen.

Die Kategorien

PwC definiert in der Analyse Kategorien, in die sich ein Großteil der verfügbaren Wearables einteilen lasse:
➤ Körpermonitoring: Dazu zählen Körper-Messgeräte, die Schlaf, Bewegung oder Ernährung aufzeichnen können. Aktivitäts-Tracker, die für Sport und persönliches Coaching genutzt werden sowie intelligente Kleidung oder medizinische Geräte wie intelligente Kontaktlinsen zur Überwachung von Blutdruck- oder Zuckerwerten.
➤ Human-Computer-Interfaces: Dazu zählen beispielsweise Head-Mounted-Displays und Datenbrillen, die einen Bildschirm direkt vor dem Auge platzieren oder intelligente Smartwatches.

In der Gesundheitsbranche beispielsweise seien Wearables schon in jedem zehnten Unternehmen zu finden, um die Effektivität der Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.

Die weitere Verbreitung der Wearables hängt laut PwC von der Bewältigung spezieller Herausforderungen ab. Dazu zählen
➤ die Entwicklung leistungsstarker Akkus,
➤ das Design, das die Vorlieben der Kunden auch bei der Bedienung berücksichtigen muss,
➤ der Schutz der Privatsphäre, um Vertrauen zu schaffen.

Laut Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer der Deutschen Telekom AG, vollziehen sich einige der wichtigsten Entwicklungen im Wearables-Markt zurzeit abseits des Hype-Potenzials. „Fast still nistet sich die Connectivity dabei in ganz gewöhnlich Gegenstände ein. Zudem verschmelzen heute noch getrennte Anwendungsbereiche in einem zunehmend nahtlosen Internet der Dinge. Manchen Wearables kommt dabei eine neuartige Interface-Rolle zu – etwas im smarten Zuhause oder im Payment“, so der Experte.

Die Analyse steht hier zum Download bereit.

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