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US-Patentmeister 2015: IBM liegt erneut auf Platz 1

idea-153255_1280IBM belegt zum 23. Mal in Folge im Jahr 2015 mit 7.355 Erteilungen die Spitze der US-Patentliste. Die Erfindungen decken ein weites Themenspektrum ab. Mehr als 2.000 Patente stammen dabei aus den beiden strategischen Wachstumsfeldern Cognitive und Cloud Computing.

Die der IBM im letzten Jahr erteilten US-Patente gehen auf Erfindungen von über 8.000 Experten aus mehr als 40 Ländern zurück. Mehr als ein Drittel dieser geschützten Erfindungen stammen von außerhalb der USA. Rund 300 beruhen auf Erfindungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der IBM in Deutschland, davon der überwiegende Teil aus dem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen.

„Während der 23 Jahre an der Spitze der Patentliste, haben unsere Erfinder mehr als 88.000 US-Patente erteilt bekommen. Die Investitionen von IBM in Forschung und Entwicklung gerade bei Cognitve und Cloud Technologien definieren die Zukunft der Informationstechnologie. Sie helfen unseren Kunden in unterschiedlichsten Industrien bei ihrer digitalen Transformation,“ sagt Ginni Rometty, IBM Chairman, President und CEO. „Unsere führende Stellung bei Patenten ist auch ein Beleg für unser großes Engagement in der Grundlagenforschung, die notwendig ist, um wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt sicherzustellen.“

Die Top Ten Liste der Unternehmen mit den meisten US-Patenten in 2015:

  1. IBM (7.355)
  2. Samsung (5.072)
  3. Canon (4.134)
  4. Qualcomm (2.900)
  5. Google (2.835)
  6. Toshiba (2.627)
  7. Sony (2.455)
  8. LG Electronics (2.242)
  9. Intel (2.048)
  10. Microsoft (1.956)

Auf den Gebieten Cognitive Computing und künstliche Intelligenz haben die Erfinder von IBM im vergangenen Jahr eine Reihe neuer Technologien entwickelt, die die Möglichkeiten dieser Systeme erweitern:

  • Maschinen lernen Emotionen zu interpretieren: In der Vergangenheit haben Nutzer nach den Regeln von Computern gespielt – indem wir uns über Tastaturen verständlich gemacht haben. In der kognitiven Ära werden Systeme und Maschinen uns mehr und mehr zuhören und auch verstehen. Eine Gruppe von Experten aus dem IBM China Lab hat eine Technologie patentieren lassen, mit deren Hilfe Maschinen emotionsgeladene Wörter interpretieren können (Patent US9117446).
  • Andere Forscher haben ein Patent erhalten, das Computersystemen beibringt, wie sie anhand von Sprache Menschen von anderen Computern unterscheiden können. Die Technologie können beispielsweise Online Ticket-Händler unterstützen, wenn es darum geht, Bots von Schwarzmarkthändlern zu erkennen und den Kauf großer Kontingente zu unterbinden (Patent US9146917).

Auch im Cloud-Umfeld wurden einige Ideen patentiert:

  • Schnellere und effizientere Cloud-Umgebungen: IBM Forscher haben eine Methode gefunden, um Netzwerklatenzen zwischen Cloud-Ressourcen zu reduzieren, indem sie eine Topologie der kürzesten Wege durch ein Netzwerk erstellen. Daten können so schneller und effizienter verarbeitet werden (Patent US8972986).
  • Ein anderes Patent beschäftigt sich mit der Ressourcenzuteilung über verschiedene Cloud Umgebungen hinweg, um auch für rechen- oder speicherintensive Aufgaben immer genügend Kapazitäten bereitstellen zu könnnen (Patent US9009722).
  • Im Kontext von Industrielösungen wurde IBM ein Patent für eine IT-Lösung für Flughäfen erteilt. Sie erkennt, welche Sprachen besonders häufig auf einzelnen Flugsteigen gesprochen werden. Ansagen können so in die jeweiligen Landessprachen übersetzt und beginnend mit der am häufigsten gesprochenen Sprache durchgeführt werden (Patent US9093062).
  • Kognitive Systeme nutzen verschiedenste Algorithmen für ihre Entscheidungsfindung – auch und gerade im medizinischen Umfeld bei der Diagnose und Suche nach einer entsprechenden Behandlungsmethode. IBM Forscher haben ein Konzept entwickelt, das besonders geeignete Algorithmen in medizinische Kategorien einteilt und so dem Arzt hilft, eine noch effektivere Behandlungsmethode auszuwählen (Patent US9171478).
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