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Die Deutsche Telekom geht auf Drohnenjagd

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Quelle: Dedrone

Die Deutsche Telekom bietet Geschäftskunden ab Anfang Dezember 2016 Schutz vor der zunehmenden Gefahr durch private Drohnen. Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen, Rechenzentren, Stadien und Behörden sollen damit ihr Gelände gegen Überflüge der ferngesteuerten Flugobjekte absichern und somit Spionage, Schmuggel und Vandalismus vorbeugen können.

„Die Deutsche Telekom hat in den letzten Monaten die wichtigsten Hersteller von Drohnendetektions und -abwehrsystemen aus der ganzen Welt ausführlich und intensiv getestet und dabei die besten Technologien unter der Federführung des Leadpartners Dedrone für unser Magenta Drohnenschutzschild gebündelt“, erklärt Dirk Backofen, zukünftiger Leiter Telekom Security.

Der von Dedrone in Kassel entwickelte DroneTracker detektiere in einer speziellen Version Drohnen mithilfe verschiedener Sensoren wie Videokameras, Frequenzscannern und Mikrofonen. Basis sei eine intelligente Software, die Drohnen sicher von Vögeln, Hubschraubern und anderen Flugobjekten unterscheiden könne. In das modulare System, das in bereits vorhandene Sicherheitskonzepte der Kunden integriert werden könne, sollen sich beliebig viele Sensoren verschiedenster Hersteller einbinden lassen.

Im Portfolio der Telekom-Lösung befinden sich neben der Technik von Dedrone auch Frequenzscanner der Firma Rhode & Schwarz, Mikrofonarrays von Squarehead, Radargeräte von Robin Radar Systems sowie Jammer Technologie der Firma HP Wüst.

Erster Kunde ist die Telekom selbst

Neben der Beweissicherung werde den Kunden die Möglichkeit zur Gefahrenabwehr durch organisatorische Maßnahmen als auch die Abwehr der Drohnen durch elektronische Störmaßnahmen geboten. Für den Einsatz elektronischer Störmittel seien in jedem Fall Genehmigungen der zuständigen Behörden erforderlich.

Neben Projektierung, Konzeption, Installation und Inbetriebnahme des Systems biete die Telekom auch weitere Serviceleistungen wie die Bedienung und Wartung als Managed Services an. Ergänzt werde das Angebot durch eine mobile Lösung, die nach Bedarf gemietet werden kann.

Erster Kunde der eigenen Lösung wird die Telekom selbst sein: mehrere konzerneigene Liegenschaften werden in den kommenden Wochen mit Komponenten des „Magenta Drohnenschutzschild“ ausgestattet.

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