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Cisco entwickelt IoT-Lösungen für DHL und Zeiss

Quelle: DHL

Cisco entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden DHL und Zeiss Lösungen für das Internet der Dinge: DHL Supply Chain führt IoT-Cockpits in drei intelligenten Lagerhallen in Deutschland, den Niederlanden und Polen ein, und Zeiss möchte damit eine sichere globale Geräte- und Maschinenkonnektivität realisieren.

DHL Supply Chain kann mit Hilfe der neuen Lösung die betrieblichen Abläufe durch die grafische Darstellung der Betriebsdaten in Echtzeit überwachen. Die Daten stammen von Scanner-Sensoren, Transport- und Verladegeräten sowie vom DHL Lagerverwaltungssystem. Die visuelle Darstellung von Betriebsdaten anhand von Heatmaps soll zur Verbesserung der betrieblichen Abläufe und der Sicherheit der Mitarbeiter beitragen.

Echtzeit anstatt Rückschau

„Dabei werden Daten auf völlig neue Weise erfasst, analysiert und verwendet – ein Konzept, das unsere Art des Arbeitens nachhaltig verändert. Durch die Überwachung betrieblicher Abläufe in Echtzeit anstatt in der Rückschau können wir Daten noch besser analysieren und Prozesse oder die Konzeptionierung von Lagerflächen bei Bedarf anpassen – mit dem Ziel, die Effizienz von Betriebsabläufen in Lagerinfrastrukturen zu erhöhen und mögliche Sicherheitsschwachstellen zu beheben“, sagt Markus Voss, CIO & COO bei DHL Supply Chain.

Die Plattform diene nicht nur der Visualisierung von Betriebsdaten, sondern liefere auch nützliche Erkenntnisse über die Effektivität innerhalb von Lagerumgebungen. Die in Lagerhallen genutzten Daten würden in einer zentralen, übersichtlichen Oberfläche konsolidiert.

Neue digitale Services bei Zeiss

Zeiss erweitert sein Portfolio im Bereich digitaler Services, um Kunden mit intelligenten Geräten besser bei der Vereinfachung täglicher Abläufe zu unterstützen und damit deren Effizienz zu steigern. Dafür entwickle Zeiss mit Cisco eine sichere Datenübertragungsplattform, um Geräte wie Messmaschinen während des Betriebs mit übergeordneten Systemen im Industrie-4.0-Umfeld zu verbinden. Auf der Control 2017 in Stuttgart wurde diese Kooperation im Bereich globaler Maschinenkonnektivität bekanntgegeben.

Zeiss verfolge hierbei das Ziel, die Produktionsebene mit industriellen Plattformlösungen zu verbinden und das Potenzial durchgängiger Datenstrecken für Anwendungen wie beispielsweise Analytik und Wartung auszuloten.

Neue digitale Services sollen auf der direkten Kommunikation der Zeiss-Geräte mit übergeordneten Systemen basieren, die das Wissen aus den Prozessen und den Geräten extrahieren und analysieren. Zeiss ermögliche seinen Kunden bereits heute die systematische Analyse von Prozess- und Qualitätsdaten, mit denen Kunden ihre Prozesse besser steuern und Potenziale in Prozess und Qualität erkennen können. Die Anwender sollen nun befähigt werden, eine sichere Vernetzung der Daten über Standorte oder Lieferketten hinweg umzusetzen. Gleichzeitig werde die Möglichkeit geschaffen, über Remote Experts und Helpdesks die Kunden mit besseren Services global und zeitnah zu betreuen.

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