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Neue Zentralstelle im Beschaffungsamt übernimmt IT-Beschaffung für die Bundesverwaltung

Eine komplett neue Abteilung wird Anfang nächsten Jahres im Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern ihren Dienst aufnehmen: Die Zentralstelle IT-Beschaffung, kurz ZIB, wird ab 2017 die Ausschreibung aller Rahmenverträge im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik übernehmen – und das für die gesamte unmittelbare Bundesverwaltung.

Der Service, den die ZIB anbietet, sei Bestandteil der IT-Konsolidierung. Die Anforderungen an IT-Beschaffungen wachsen in der digitalen Welt kontinuierlich. „Deshalb ist eine Bündelung der Beschaffung sinnvoll, wie sie die Bundesregierung beschlossen hat“, so Dr. Birgit Settekorn, Direktorin des Beschaffungsamtes. Besonders freut sie sich darüber, dass das Know-how des Beschaffungsamtes genutzt und die neue systemrelevante Abteilung in ihrem Haus angesiedelt sein werde.

Die ZIB soll Hardware, Software, Informations- und Kommunikationstechnik gebündelt für ihre Bedarfsträger einkaufen, ebenso IT-Dienstleistungen und IT-nahe Dienstleistungen wie Beratungen oder Instandhaltungen. Dafür identifiziere die ZIB, wie viele neue Ausschreibungen notwendig sind und stelle mit einer permanenten Marktbeobachtung sicher, dass unterbrechungsfrei, anforderungsgerecht und wirtschaftlich eingekauft wird.

Sven Egyedy, Projektleiter der Bündelung IKT-Beschaffung Bund beim Beschaffungsamt, erklärt: „Im ersten Schritt werden von der ZIB neue IT-Rahmenverträge vergeben. 2018 sollen dann planbare IT-Einzelvergaben mit Auftragswerten ab 135.000 Euro und oberhalb der ressortspezifisch vereinbarten Auftragswerte folgen. Letzteres ist abhängig von den Ergebnissen des Haushaltes 2018.“

 

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