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Kryptowährungen: Der Großteil ist gescheitert

Aktuell existieren 2.364 gelistete Kryptowährungen. Allerdings sind nur noch rund 56 Prozent aller jemals entwickelten Währungen aktiv. Einige hiervon werden jedoch kaum mehr gehandelt, weswegen sogar bis zu 87 Prozent der Coins als “faktisch tot” gelten. Jedoch dürften den meisten Menschen – außer Bitcoin, Ethereum oder Ripple – nur wenige dieser Kryptowährungen bekannt sein.

Insgesamt gibt es laut dem Portal Deadcoins inzwischen 1839 Kryptowährungen, die das Zeitliche gesegnet haben. Die Gründe für das Scheitern sind unterschiedlicher Natur. Beispielsweise sind es der Erhebung zufolge 29 Coins, die Hacks zum Opfer gefallen sind.

Aus wegen Scams & Co.

Aktuell sind 2364 Kryptowährungen auf Coinmarketcap gelistet. Dies sind etwa 2200 mehr, als es nach “Laenderdaten” offizielle Landeswährungen gibt, wenngleich den meisten Menschen jenseits von Bitcoin, Ethereum oder Ripple nur wenige dieser Kryptowährungen bekannt sein dürften. Nach Deadcoins sind bereits – wie dargelegt – 1839 Währungen tot. Dies würde bedeuten, dass von allen jemals entwickelten und gelisteten digitalen Währungen nur noch 56,25 Prozent auf dem Markt sind – und dies, obwohl die Krypto-Geschichte erst wenige Jahre zurückreicht.

Dies markiert laut einer Analyse von kryptoszene.de jedoch die kleinste Gruppe. Ein häufigerer Grund seien Krypto-Projekte, welche sich lediglich als Parodie entpuppten. Noch mehr digitale Währungen verschwanden allerdings aufgrund von Krypto Scams und aufgegebenen Projekten von der Bildfläche.

Nicht selten ist die Krypto-Branche mit dem Vorwurf konfrontiert, illegal agierenden Akteuren dienlich zu sein. So berichtete beispielsweise “Businessinsider“, dass Kriminelle im Darknet Bitcoin-Geschäfte in Milliardenhöhe abwickeln.

Und obwohl es genügend Gegenbeispiele zu geben scheint, mache die Anzahl der Scams in Verbindung mit Kryptowährungen doch deutlich, dass der Vorwurf womöglich nicht gänzlich aus der Luft gegriffen sei: 702 digitale Währungen sind nicht mehr gelistet, weil es sich hierbei um betrügerische Projekte gehandelt habe.

Vorsicht bei neuen Währungen

Die Analysten sehen es als bemerkenswert an, dass in nur wenigen Jahren eine gewaltige Anzahl an Kryptowährungen entstanden und wieder von der Bildfläche verschwunden sind. Anlegern empfehlen die Experten, bei Investitionen in neue Kryptowährungen vorsichtig zu sein und lieber auf etablierte Währungen wie Bitcoin zu setzen.

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