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Mitarbeiter melden Handy-Diebstähle zu spät

Mobile Devices sind eine wesentliche Ursache von Datenverlusten: Entweder durch Diebstahl der Geräte oder durch "unangemessenes " Teilen der Informationen. Quelle:  Kspersky Lab , IT Security Risks Survey 2014

Mobile Devices sind eine wesentliche Ursache von Datenverlusten: Entweder durch Diebstahl der Geräte oder durch „unangemessenes “ Teilen der Informationen. Quelle: Kaspersky Lab IT Security Risks Survey 2014 

So sinnvoll und produktiv der Einsatz mobiler Geräte ist, so groß sind auch die damit verbundenen Gefahren für Unternehmen. Laut einer weltweiten Umfrage von Kaspersky Lab und B2B International wird nur noch jeder zweite Diebstahl eines mobilen Geräts dem Arbeitgeber bereits am ersten Tag gemeldet. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 60 Prozent. Außerdem ist fast jeder fünfte Diebstahl (19 Prozent) inzwischen mit dem Verlust von Unternehmensdaten verbunden.

Je später der Verlust eines mobilen Gerätes vom Arbeitnehmer gemeldet wird, desto größer ist das damit verbundene Sicherheitsrisiko für die Unternehmen. Denn in dieser Zeit könnten Daten in falsche Hände geraten. Viele Arbeitnehmer sind sich dieser Tatsache offenbar nicht bewusst. So melden inzwischen fast vier von zehn Arbeitnehmern (38 Prozent) den Diebstahl ihres Gerätes erst am Tag nach der Entdeckung des Vorfalls, und weitere 9 Prozent lassen sich dafür sogar drei bis fünf Tage Zeit.
Ein Grund für die zunehmende Nachlässigkeit kann sein, dass Diebstähle dieser Art in den letzten Jahren stark zugenommen haben und damit alltäglicher wurden. Der Verlust eines Smartphones wird dann nicht mehr als etwas wahrgenommen, worauf sofort reagiert werden muss. Waren 2011 nur 11 Prozent aller befragten Unternehmen damit konfrontiert, ist es 2014 bereits jedes vierte

Umso wichtiger ist ein geeignetes Management aller dienstlich genutzten mobilen Geräte im Unternehmen (Mobile Device Management, MDM). Die mobilen Helfer beschäftigen heute mehr als jeden Zweiten der von Kaspersky Lab befragten IT-Manager stärker als in den Vorjahren. Entsprechend stimmen auch 42 Prozent der These zu, dass der Einsatz von privaten Mitarbeitergeräten am Arbeitsplatz („Bring your own device“, BYOD) ein erhöhtes Sicherheitsrisiko mit sich bringt. Und ganze 43 Prozent gehen sogar so weit zu sagen, dass der Einsatz mobiler Geräte generell zu viele Risiken beinhaltet, trotz des Vorteiles einer erhöhten Produktivität.
Doch mobile Geräte werden für die Unternehmen auch weiterhin eine wachsende Rolle spielen. Ihre Integration war daher für 34 Prozent der Befragten eines der Top-Themen der letzten 12 Monate und wurde sogar höher bewertet als etwa das Management von Hardware-Upgrades oder die Einführung der Virtualisierung im Unternehmen.

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