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Cloud in der Produktion: Sie verändert digitale Dienste und schafft neue Einnahmequellen

Die Cloud-Technologie ist ein wichtiger Wegbereiter für globale Verarbeitungsprozesse und Produktionsabläufe. Sie hat das Potenzial, sämtliche Ebenen der Herstellung und Verarbeitung mit Hilfe einer optimierten Wertschöpfungskette, verbesserter Produktivität, Echtzeit-Analytik, Verbindung von Geräten, nahtlosen Kommunikation, Automatisierung, Zentralisierung von Daten, Speicherung sowie Kostenreduktion zu verbessern. Fusionen und Partnerschaften werden dabei in der Produktion unabdingbar, so das Frost & Sullivan Industrial and Process Control Team.

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Quelle: Frost & Sullivan

„Bereits vernetzte Hersteller wie Siemens, General Electric und Bosch sind bereit, sich neuen Geschäftsmodellen zuzuwenden. Diese Unternehmen sind nicht mehr darauf aus, die Cloud als reines Produkt zu Geld zu machen. Ihr Fokus liegt nunmehr auf dem Angebot von Diensten, die auf Daten basieren, die durch ihre Cloud verwaltet werden,“ sagt Frost & Sullivan Industrial Automation & Process Control Senior Research Analyst Nandini Natarajan. „Indem die notwendige Infrastruktur durch die Cloud bereitgestellt wird, kann das Volumen und die Vielfalt an Daten, die durch das Internet der Dinge produziert werden, innerhalb eines deutlich kürzeren Zeitraums verarbeitet werden.”

Die aktuelle Studie Manufacturing in the Cloud ist Teil des Frost & Sullivan Growth Partnership Service Programms Industrial Automation & Process Control, das unseren Kunden wesentliche Einblicke in Wettbewerbsdynamik, Preisstrategien, Nachfragetrends sowie technologische Entwicklungen im industriellen Internet der Dinge (engl. Industrial Internet of Things, IIoT) wie auch der Automations-, Prozess- und Schweißindustrie ermöglicht.

Drei Handlungsempfehlungen

Um auch in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil zu haben und in diesem dynamischen Marktumfeld eine tragende Rolle zu spielen, sollten Hersteller:

  • ihren Fokus auf die Weiterentwicklung ihres Personals legen, indem wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten hinsichtlich des Internet der Dinge eingeholt werden;
    ihre produktorientierten hin zu fokussierten datenorientierten Diensten verändern;
  • Partnerschaften mit Unternehmen in der Informationstechnologie eingehen, um eine Kooptation voranzutreiben. Ein für beide Seiten vorteilhaftes Ökosystem ist notwendig, um in der Branche der industriellen Cloud weiterhin bestehen zu können;
  • aktuelle Herausforderungen überwinden, wie beispielsweise Sicherheitsaspekte bezüglich der Cloud, fehlendes Bewusstsein oder eventueller Realisierungsaufwand aufgrund von Cybertechnologie, Workshops oder einem phasenweisen Umsetzungsprogramm.

„Entwickelte Volkswirtschaften wie Europa oder die Vereinigten Staaten haben die nötige Infrastruktur, Ressourcen und Technologien, um die Cloud in der Produktion einzuführen. Eine alternde Arbeiterschaft und ein fragmentierter Markt stellen jedoch ein Hindernis dar. Aufkommende Wirtschaften wie die Asien-Pazifik-Region haben eine große Bevölkerung, die zu qualifiziertem Personal ausgebildet werden kann, und daneben Initiativen zum industriellen Internet der Dinge, die auf die Verbesserung der operativen Effizienz ausgerichtet sind. Hier stellen Altsysteme und das Fehlen einer robusten Internet-Infrastruktur eine Herausforderung dar, die überwunden werden muss,” schließt Natarajan.

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