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E-Commerce bleibt Wachstumstreiber im Handel

Bildquelle: Pixabay

„Der Online-Handel bleibt Wachstumstreiber im deutschen Einzelhandel. Von Wachstumsgrenzen keine Spur.“ Mit diesen Worten hat Stephan Tromp, stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland (HDE), die Marktsituation und das Ergebnis des aktuellen „HDE-Online-Monitors“ zusammengefasst.

Den aktuellen Zahlen nach wird der Online-Handel seinen Umsatz 2017 um rund zehn Prozent auf 48,7 Mrd. Euro steigern. Das entspricht knapp zehn Prozent des Umsatzes im deutschen Einzelhandel, der 2017 nach HDE-Prognose insgesamt 493 Mrd. Euro erzielt. Während die im digitalen Handel insbesondere in größeren Filialbetrieben steigen, hinkt der Fachhandel dem durchschnittlichen Wachstum deutlich hinterher.

So liegt beispielsweise der Online-Anteil für Mode insgesamt bei knapp einem Viertel, im Fachhandel dagegen bei rund sechs Prozent. „Die Fachhändler müssen sich schneller für die digitale Zukunft wappnen und investieren“, unterstreicht Tromp. Chancen sieht er für Händler, die auf das Know-how von Kooperationen oder Verbundgruppen zurückgreifen.

Lebensmittel-Zustellung boomt

Überproportional wachsen konnte 2016 der digitale Handel mit Lebensmitteln (plus 21 %), auch wenn sein Anteil am gesamten Online-Geschäft noch unter einem Prozent liegt. „Der Einstieg von Internet-Pure-Playern in den Handel mit Lebensmitteln verstärkt noch einmal den Druck auf die Supermärkte“, so Tromp. Wahrscheinlich sei ein unterschiedliches Tempo beim Ausbau des Online-Anteils in einzelnen Sortimenten: „Der Versand von Drogeriewaren oder Getränken stellt weniger Ansprüche als der von frischen Lebensmitteln.“

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