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Experton Group präsentiert erstes Big Data Vendor Benchmark

Die Experton Group hat die erste umfassende und unabhängige Studie zum Anbietermarkt für Big-Data-Software und -Hardware in Deutschland abgeschlossen. Ergebnis –Einige Platzhirsche wie Teradata, SAS oder EMC konnten sich leicht vom Rest des Anbieterfeldes absetzen. IBM ist in fast allen Kategorien im Quadranten der Leader dabei.

Die Experton-Group beschreibt ihre Untersuchung als die erste umfassende Analyse des deutschen Anbietermarktes für Big-Data-Lösungen. Von 139 Unternehmen, die ursprünglich für den Benchmark in Betracht gezogen wurden, konnten sich nur 68 Anbietern entsprechend der Experton-Group-Definition für Big-Data-Lösungen und -Lösungsbausteine qualifizieren. Es wurden also strenge Kriterien angelegt.

Von den qualifizierten Unternehmen konnten sich 45 für den Leader-Quadranten in einer oder mehreren Kategorien positionieren. 33 Unternehmen stehen mit sehr guten technischen Lösungen bereit und arbeiten an der Optimierung ihres Marktauftritts und der Steigerung ihrer Wettbewerbsstärke in Deutschland. Sie listet Experton im Quadranten  Product Challenger. Bewertet wurden bei Big-Data-Infrastrukturen die Lösungen für „Storage“, „Appliances“ und „Datenbanken“, bei Big-Data-Software Lösungen für „Analytics”, „Aggregation“ und „Syndizierung/Reporting/Visualisierung“ sowie bei den Big-Data-Dienstleistungen die Kategorien „Projects & Consulting“ und „IT-Operations“.

Die Experton Group sortiert die Anbieter in die vier Quadranten: Leader (rechts oben), Product Challenger (links oben), Follower (links unten) und Market Challenger (rechts unten). In der Kategorie Appliance taucht Oracle interessanterweise nicht im Leader-Quadranten auf und SAPs Hana Appliance gar nicht. Experton-Begründung: Die Hardware-Komponente fehlt, um sie zur echten Appliance zu machen.

Die Experton Group sortiert die Anbieter in die vier Quadranten: Leader (rechts oben), Product Challenger (links oben), Follower (links unten) und Market Challenger (rechts unten). In der Kategorie Appliance taucht Oracle interessanterweise nicht im Leader-Quadranten auf und SAPs Hana Appliance gar nicht. Experton-Begründung: Die Hardware-Komponente fehlt, um sie zur echten Appliance zu machen.

Appliances – im Sinne dieses Benchmarks Komplettsysteme mit Server, Storage, Netzwerk, Datenbank, Middleware und Applikationen bis hin zum Access-Level – bildeten ebenfalls eine

eigen Kategorie. Hier ist das Wettbewerbsfeld offenbar sehr eng. Experton Group rechnet damit, dass auch weitere Anbieter dem Anwenderwunsch nach Komplettlösungen nachkommen und in diesen Markt eintreten werden.

Mit Blick auf den gesamten Big-Data-Markt in Deutschland erklärte Holm Landrock, Mitautor der Studie und Senior Advisor, Experton Group AG: „Es gibt bereits eine ganze Reihe von Anbietern, die sich im Markt positiv absetzen und den Leader-Quadranten der Bewertungskategorien erreichen. Darunter einige Platzhirsche wie EMC, IBM, Microsoft, Oracle, SAP, SAS und Teradata, aber auch einige Unternehmen, die relativ neu im Business der Datenexploration sind, wie Empolis, Exasol, Mellmo (Roambi), Parstream oder Splunk.“

Allerdings fiel beim Betrachten der Charts auf, die Experton für jede Kategorie aufbereitet hat, aber leider nicht alle veröffentlicht, dass die IBM in fast allen der 8 Kategorien weit oben im Leader-Quadranten landet.  Andreas Zilch, Vorstand der Experton Group kommentierte: „Die haben das gut gemacht. Die waren schon sehr früh dabei und haben konsequent weiter gearbeitet.“

In der Kategorie Operations finden sich die üblichen Verdächtigen.

In der Kategorie Operations finden sich die üblichen Verdächtigen im Leader-Quadranten oben rechts.

Eines der Kriterien, anhand derer Experton die Big-Data-Anbieter bewertet hat, war übrigens das Vorhandensein „echter“ Big-Data-Referenzprojekte. Da sieht es  in Deutschland offenbar noch mau aus. Bisher gibt es 24 Big-Data-Projekte, über die die Anbieter öffentlich sprechen dürfen. „Aber wohlgemerkt“, erklärte Zilch, „dabei handelt es sich nur um die Anwenderprojekte, über die Informationen veröffentlicht wurden.“ Er geht davon aus, dass aufgrund der Wettbewerbssensibilität solcher Projekte, die meisten Anwenderunternehmen nicht möchten, dass die Konkurrenz von ihren Big Data Projekten erfährt.

 

 

 

 

 

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