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IT-Trends: Was die digitale Transformation 2018 prägen wird

Bildquelle: Pixabay

„Für global agierende Firmen, die in der neuen digitalen Welt führend sein wollen, wird 2018 ein Entscheidungsjahr bei der Transformationsplanung, Vorbereitung und Ausführung sein“, sagt Dan Hushon, Senior Vice President und CTO, beim IT-Dienstleister DXC Technology.“ Er nennt sechs Trends und bezeichnet sie als Stellschrauben, um disruptive Entwicklungen, Agilität und Produktivität im Unternehmen zu fördern.

DXC bezeichnet 2018 als ein Übergangsjahr, in dem Unternehmen ihre digitale Strategie festigen und damit beginnen, die Maßnahmen breiter umzusetzen, denn Technologien und Plattformen seien inzwischen wesentlich robuster geworden.

6 Technologietrends, die Chancen für das digitale Unternehmen bieten

1. Re-Plattforming des Unternehmens

Eine aggressive Umstellung auf gemeinsame IT-Plattformen soll es Unternehmen ermöglichen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren, produktiver zu sein und fundiertere Entscheidungen zu treffen. Diese gemeinsamen Online-Plattformen seien stark in der Analyse, verfolgen den Informationsfluss des Unternehmens und bieten eine dynamische Umgebung für das Hosting von Produkten und Dienstleistungen.

Darüber hinaus ermöglichen IT-Plattformen, die Firmen-Infrastruktur auf hochmoderne Anwendungen anzupassen und dabei die Benutzerfreundlichkeit der Technologie zu verbessern. Plattformen werden nicht nur eine Grundlage dafür sein, Prozesse zu verbessern, sondern auch Telemetrie- und Auswertungsfunktionen anbieten. Smarte Anwender dürfen dabei mit einer zwei- bis fünffachen Beschleunigung der Geschäftsprozesse rechnen.

2. Der Kampf um digitale Talente ist lebhaft und kreativ

Das große digitale Re-Plattforming soll sich signifikant auf die Nachfrage nach Mitarbeiterfähigkeiten auswirken. Davon betroffen sei das Know-how bei der Computerbedienung über die Informationsintegration und Analyse bis hin zum Information-Governance. Solche digitalen Fähigkeiten seien bei großer Nachfrage nur sehr knapp verfügbar.

Um die Skalierbarkeit eines begrenzten Talentpools zu erhöhen und die Produktivität zu maximieren, sollten Unternehmen teambasierte Arbeitsplattformen nutzen, die maschinelles Lernen, intelligente Automatisierung, Verarbeitung natürlicher Sprache und andere Technologien nutzen, um die Produktivität zu steigern. Darüber hinaus seien Techniken wie Crowdsourcing, Bring-your-own-teams, Inkubatoren und die strategische Talentakquise über „Acquihires“ auf dem Vormarsch, um Talente zu gewinnen. Das Talent-Management werde darüber entscheiden, wer im nächsten Jahrzehnt zu den Gewinnern oder Verlierern zählt.

3. Quantifiziertes Unternehmen: Nicht raten, sondern messen

Dan Hushon

Im vergangenen Jahr prognostizierten DXC CTOs den Aufstieg intelligenter Maschinen. Heute sagen Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, dass künstliche Intelligenz  für den zukünftigen Geschäftserfolg entscheidend sein wird. Im Jahr 2018 sollen Unternehmen den „Datenabzug“ ihrer digitalen Systeme dafür nutzen, um das Geschäft zu quantifizieren. Die Firmen werden sich damit auseinandersetzen müssen, den Umgang mit großen Datenmengen neu zu überdenken. Darüber hinaus werden die Unternehmen fortschrittliche Techniken des maschinellen Lernens einsetzen, um bessere Entscheidungen auf Basis von weniger Daten zu treffen.

4. Unternehmen werden mit Cyber-Resilienz gestärkt

Die Unternehmen werden sich darauf konzentrieren, noch widerstandsfähiger gegen Bedrohungen zu sein, indem sie sich auf Cyber-Angriffe theoretisch und praktisch vorbereiten sowie auf mögliche Bedrohungen aus Naturkatastrophen oder bei menschlichem Versagen. Ziel werde eine kontinuierliche Verbesserung und Antifragilität sein. Dabei gelte es, nicht nur auf eine Überlebensstrategie zu setzen sondern durch reale Angriffe immer stärker zu werden.

5. Unternehmen wachsen durch digitale Geschäftsmodelle

Der digitale Kern werde den Unternehmen mit zahlreichen Informationen eine skalierbare Grundlage liefern. Digitale Geschäftserweiterungen nutzen diese Informationen, um digitale Fähigkeiten auf alle Unternehmensbereiche auszudehnen – insbesondere auf neue Geschäftsfelder und Märkte. Schlüssel zum Erfolg werde sein, sicherzustellen, dass alle funktionalen Strategien über die Mechanismen verfügen, um digitale Erweiterungen einzubinden und den erweiterten Informationsfluss zu gewährleisten. Um die richtigen digitalen Erweiterungen vornehmen zu können, benötigen Unternehmen einen „strategischen Rückfluss“ von den digitalen Fähigkeiten zur Unternehmensstrategie und idealerweise zu allen funktionalen Strategien – beispielsweise Marketing, Produktion und Logistik.

6. KI wird intelligenter und praktischer

Künstliche Intelligenz werde weiterhin ein Unterscheidungsmerkmal führender Organisationen sein. KI fördere kontinuierliches Lernen, unterstütze ein datengesteuertes Geschäft und bietee eine Plattform für die Verwaltung komplexer Computernetzwerke. Beispiele dafür sind IoT, Mitarbeiter-Informationssysteme, klinische Beratungssysteme, automatisierte Inhaltsgenerierung oder Bilderkennung und -erfassung. Letztendlich soll die KI dafür sorgen, früheres „Science Fiction“ in die Realität umzusetzen – ohne allerdings in absehbarer Zeit selbst ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln.

„Die Transformation in ein digitales Unternehmen bedeutet, Informationen für jede erforderliche Struktur einer Transaktion mit einem Kunden, Partner, Mitarbeiter und Prozess anwendbar zu machen“, sagt Hushon. „Digitale Unternehmen nutzen Informationen, um Entscheidungen auf eine nie dagewesene Art und Weise zu treffen, um Wettbewerber zu übertreffen und zu verdrängen. Die Technologietrends für das Jahr 2018 unterstreichen ein entscheidendes Konzept: Unternehmen, die sich auf digitale Innovationen konzentrieren, werden gewinnen.“

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